LED-Notbeleuchtung in Industrieflur mit EU-Notausgangsschild nach ISO 7010 im Hintergrund

Wie funktioniert LED Notbeleuchtung?

LED‑Notbeleuchtung sorgt dafür, dass Fluchtwege, Arbeitsbereiche und sicherheitsrelevante Bereiche auch dann ausreichend beleuchtet bleiben, wenn die reguläre Stromversorgung ausfällt. Systeme dieser Art überwachen kontinuierlich die Netzspannung und schalten bei einem Spannungsabfall innerhalb von Millisekunden automatisch auf eine alternative Energiequelle um – etwa eine integrierte Einzelbatterie, eine Zentralbatterieanlage oder eine DC‑Sicherheitsstromversorgung.

🔌 Funktionsweise im Normal- und Notbetrieb

  • AC/DC‑fähige LED‑Leuchtmittel erkennen selbstständig, ob sie mit Wechselspannung (AC) oder Gleichspannung (DC) betrieben werden.
  • Normalbetrieb: Versorgung über das 230‑Volt‑Netz.
  • Notbetrieb: Automatische Umschaltung auf die Notstromquelle ohne manuelles Eingreifen.

Diese automatische Erkennung stellt sicher, dass die Beleuchtung jederzeit zuverlässig funktioniert – unabhängig davon, welche Spannungsart anliegt.

📘 Normen und Anforderungen

Für die Planung und den Betrieb von Notbeleuchtung gelten klare Vorgaben, unter anderem in:

  • EN 1838 – Anforderungen an Beleuchtungsstärken, Gleichmäßigkeit und Sichtbarkeit.
  • EN 60598‑2‑22 – Spezifikationen für Leuchten in Notbeleuchtungssystemen, inklusive Umschaltzeiten und Betriebsdauer.

Diese Normen definieren, wie schnell ein System reagieren muss und welche Mindesthelligkeit im Notfall erreicht werden muss.

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